Auf die Plätze!

Citizen Science in deiner Stadt

Willkommen!

Auf die Plätze, fertig, mitforschen!

Zusammen forschen, Neues entdecken und den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft aktiv gestalten - all das und mehr umfasst Citizen Science. Der Wettbewerb Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt des Museums für Naturkunde Berlin und Wissenschaft im Dialog fördert Ideen, die Citizen Science als zukunftsweisenden Ansatz vor Ort erlebbar machen und verankern. 

Herzlichen Glückwunsch!

Sprache checken in der Neckarstadt-West, Geschichten vom Stadtrand aus dem hamburger Süden und Baukultur und klimagerechte Architektur in Dresden erforschen: Darum geht es bei den drei Projektideen, die im Rahmen des Citizen-Science-Wettbewerbs Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt in Berlin prämiert wurden. Wir gratulieren unseren drei ausgezeichneten Citizen-Science-Ideen!

Wettbewerb

1. Bewerben

Anhand einiger Fragen skizziert ihr eure Idee; überlegt, mit wem ihr die Idee gemeinsam umsetzen möchtet und schon geht’s los! Vom 9. Mai bis 19. Juni 2022 könnt ihr über das Online-Formular eure Ideenskizzen einreichen. Wir freuen uns auf eure Ideen!

2. Entwickeln

Habt ihr es in Runde zwei geschafft, geht’s im Ideensprint an den Feinschliff für eure Ideenskizzen. Als eine*r von fünf Finalist*innen entwickelt ihr gemeinsam mit euren Kooperationspartner*innen Konzepte, um Citizen Science auf die Plätze zu bringen. Wir unterstützen euch dabei mit 5.000 Euro.

3. Umsetzen

Jetzt geht es auf die Plätze! Die Jury wählt drei Konzepte aus, die mit jeweils 50.000 Euro gefördert werden, ihre Citizen-Science-Idee vor Ort umzusetzen. Ihr schafft Begegnungspunkte im öffentlichen Raum und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Unsere Jury

Wir freuen uns mit einer thematisch breit aufgestellten Jury aus den Feldern der Wissenschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommunikation zusammenzuarbeiten! Mit unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen bereichern und begleiten unsere 13 Jury-Mitglieder die erste Wettbewerbsrunde.

Dr. Thomas Bartoschek

Foto: Patrick Pollmeier, paddelproduction

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Ich finde Citizen Science hat sehr großes Potenzial die Stadtgesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeitsziele und eines partizipativen und selbstwirksamen Prozesses zu stärken und zu einem nachhaltigeren Handeln aller zu bewegen.

Christian Hingst

Foto: privat

Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Wissenschaft trägt dazu bei, dass wir gesünder leben, mit der ganzen Welt kommunizieren und mit den natürlichen Lebensbedingungen schonender umgehen können. Wie wir Fortschritt gestalten wollen ist eine Frage, die uns alle betrifft, und die dann Kraft entwickelt, wenn verschiedene Perspektiven zusammenwirken.

Gerold Leppa

Foto: Stadt Braunschweig, Daniela Nielsen

Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Die verständliche Kommunikation der Wissenschaft mit Akteur:innen aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist nach wie vor eine sehr wichtige Aufgabe. Sie schafft Transfer in Innovationen, vermittelt Wissen und leistet damit einen Beitrag zur Bildung und steigert die Akzeptanz. Bürger in die wissenschaftliche Arbeit unmittelbar einzubinden, ist die intensivste Form, um diese Ziele zu erreichen.

Dr. Anne Overbeck

Foto: privat

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Citizen Science ist ein wichtiger Baustein, um mit Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam die kleinen und großen Fragen der Zukunft zu erforschen. Gerade im lokalen und regionalen Kontext können Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Wissen und ihrer Expertise, zu neuen Erkenntnissen und Innovationen beitragen. Ich bin gespannt, welche spannenden Projekte im Rahmen dieses Wettbewerbs entstehen werden!

Franziska Böhm

Foto: privat

Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V.

Auch in unseren Städten spüren viele Menschen die Folgen des Klimawandels oder des Artenschwunds. Wenn Bürger*innen, Kommunen und Wissenschaftler*innen hier gemeinsam auf Augenhöhe an Lösungen arbeiten, kommen wir der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele ein ganzes Stück näher.

Dr. Jana Husmann

Foto: Hardy Welsch

FernUniversität in Hagen

Ich finde Citizen Science hat großes Potential, um Wissenschaft für Bürger:innen erfahrbar zu machen. Umgekehrt profitiert die Wissenschaft durch vorhandenes Knowhow aus der Gesellschaft. Dies stärkt die Durchlässigkeit im Wissenschaftssektor und fördert Vertrauen in die Wissenschaft.

Christin Liedtke

Foto: Studio Afraz

Helmholtz-Gemeinschaft, Geschäftsstelle Berlin

Citizen Science ist ein gutes Vehikel, um die gesellschaftlich, relevanten Themen zu beleuchten, Impulse zu gewinnen und damit die Gesellschaft voranzubringen. Das betrifft besonders die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung und der Bildung darüber.

Dr. Anett Richter

Foto: Michael Welling, Thünen-Institut

Thünen-Institut für Biodiversität

Ich höre immer wieder, dass die Potentiale und Chancen von Citizen Science vielfältig und noch nicht ausgeschöpft sind. Diese Aussage ist richtig, bei der Bedeutung dieser eher politischen, theoretischen Aussage dürfen wir aber nicht die Wichtigkeit des praktischen, gelebten und erfahrenen Citizen Science vergessen.

Dr. Susanne Hecker

Foto: Museum für Naturkunde Berlin

Museum für Naturkunde Berlin

Citizen Science bietet für alle Beteiligten die Möglichkeit, Neues zu erfahren und gemeinsam zu lernen. Wichtig ist es, sich dabei zuzuhören und verschiedene Expertisen anzuerkennen.

Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring

Foto: privat

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin

Citizen Science ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Wissenschaft. Wir sind mit so vielen Herausforderungen konfrontiert, auf die wir nur als Gesellschaft im Ganzen reagieren können, und das heißt mit der Expertise aus Wissenschaft, aber auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Niemand weiß doch besser als die Menschen vor Ort, was Probleme, aber auch mögliche Lösungen sind.

Matthias Mayer

Foto: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Körber-Stiftung

Wenn Citizen Science, neben ihren substanziellen Beiträgen zur Forschung, vor allem dabei hilft, das Vertrauen in die Wissenschaften und ihre Methoden zu stärken, haben wir alle gewonnen – und mit meiner Sensebox bin ich selbst Teil der Bewegung.

Christian Schwägerl

Foto: Merkau/Raiffeisenverband

Journalist, Buchautor und Vorstand von riffreporter.de

Ich habe zum ersten Mal 1997 über Citizen Science in Großbritannien geschrieben und seither mitverfolgt, wie dieses Feld erblüht – ich hoffe, dass es bald selbstverständlicher Teil des Alltags wird, als Bürger*in mitzuwirken, um die Wissenschaft zu stärken und konkrete Ziele zu erreichen, etwa für eine lebendige Stadt.