Auf die Plätze!

Citizen Science in deiner Stadt

Jury

Jury

Wir freuen uns sehr mit einer thematisch breit aufgestellten Jury aus den Feldern der Wissenschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommunikation zusammenzuarbeiten! Die unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen begleiten und bereichern die erste Wettbewerbsrunde.

Im Vordergrund stehen die Stärkung der Vernetzung und das Voneinander-Lernen zwischen Expert*innen im Feld und neuen Akteur*innen.

Bewertung

Die Jury bewertet die Konzepte nach:

  • Qualität des Gesamtvorhabens: Die inhaltliche Qualität der Projektidee und Einbeziehung wissenschaftlicher Ergebnisse sind klar dargestellt.
  • Vielfalt und Einbindung: Welche Akteur*innen werden anvisiert und wie vielfältig sind die Bereiche, die angesprochen werden?
  • Nachhaltigkeit der Ideen: Die Ideen sollen nachhaltig die lokale Umgebung und damit auch die Gesellschaft verbessern.
  • Partizipativität der geplanten Citizen-Science-Maßnahmen für den Aktionszeitraum: Wie erreicht ihr die Gesellschaft vor Ort mit geplanten Aktionen?
  • Flexibilität von Idee/Konzept: Bietet das Konzept genügend Spielraum für Anpassungen? (vor Ort/digital)

Dr. Thomas Bartoschek

Foto: Patrick Pollmeier, paddelproduction

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Dr. Thomas Bartoschek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geoinformatik der WWU Münster & Gründer und Geschäftsführer des Start-Ups re:edu – reengineering education und des gemeinnützigen Start-Ups openSenseLab gGmbH.

Ich finde Citizen Science hat sehr großes Potenzial die Stadtgesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeitsziele und eines partizipativen und selbstwirksamen Prozesses zu stärken und zu einem nachhaltigeren Handeln aller zu bewegen.

Franziska Böhm

Foto: privat

Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V.

Franziska Böhm ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Projektmitarbeiterin beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn. Sie begleitet u. a. die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bei der Etablierung eines CitizenLabs und gibt Trainings im Bereich Citizen Science.

Auch in unseren Städten spüren viele Menschen die Folgen des Klimawandels oder des Artenschwunds. Wenn Bürger*innen, Kommunen und Wissenschaftler*innen hier gemeinsam auf Augenhöhe an Lösungen arbeiten, kommen wir der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele ein ganzes Stück näher.

Dr. Susanne Hecker

Foto: Museum für Naturkunde Berlin

Museum für Naturkunde Berlin

Dr. Susanne Hecker leitet den Forschungsbereich Gesellschaft und Natur am Museum für Naturkunde Berlin. Sie erforscht Citizen Science an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und die Rolle der Kommunikation in partizipativen Forschungsprojekten und ist erste Vorsitzende der European Citizen Science Association (ECSA).

Citizen Science bietet für alle Beteiligten die Möglichkeit, Neues zu erfahren und gemeinsam zu lernen. Wichtig ist es, sich dabei zuzuhören und verschiedene Expertisen anzuerkennen.

Christian Hingst

Foto: privat

Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Christian Hingst ist Abteilungsleiter für den Hochschulbereich in der Berliner Senatsverwaltung. Er war im Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz tätig.

Wissenschaft trägt dazu bei, dass wir gesünder leben, mit der ganzen Welt kommunizieren und mit den natürlichen Lebensbedingungen schonender umgehen können. Wie wir Fortschritt gestalten wollen ist eine Frage, die uns alle betrifft, und die dann Kraft entwickelt, wenn verschiedene Perspektiven zusammenwirken.

Dr. Jana Husmann

Foto: Hardy Welsch

FernUniversität in Hagen

Dr. Jana Husmann leitet das Berlin-Büro für Transfer & Kooperation, vertritt den Bereich der Politischen Kommunikation im Rektoratsstab und befasst sich mit (Wissens-)Transfer zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Ich finde Citizen Science hat großes Potential, um Wissenschaft für Bürger:innen erfahrbar zu machen. Umgekehrt profitiert die Wissenschaft durch vorhandenes Knowhow aus der Gesellschaft. Dies stärkt die Durchlässigkeit im Wissenschaftssektor und fördert Vertrauen in die Wissenschaft.

Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring

Foto: privat

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin

Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring ist Professorin für Wirtschaftskommunikation und Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der HTW Berlin. Sie forscht und lehrt zu gesellschaftspolitischen Diskursen, Verhältnis von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik.

Citizen Science ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Wissenschaft. Wir sind mit so vielen Herausforderungen konfrontiert, auf die wir nur als Gesellschaft im Ganzen reagieren können, und das heißt mit der Expertise aus Wissenschaft, aber auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Niemand weiß doch besser als die Menschen vor Ort, was Probleme, aber auch mögliche Lösungen sind.

Gerold Leppa

Foto: Stadt Braunschweig, Daniela Nielsen

Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Gerold Leppa ist Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig und Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH sowie Vorsitzender der Gesellschafterversammlung am Haus der Wissenschaft in Braunschweig.

Die verständliche Kommunikation der Wissenschaft mit Akteur:innen aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ist nach wie vor eine sehr wichtige Aufgabe. Sie schafft Transfer in Innovationen, vermittelt Wissen und leistet damit einen Beitrag zur Bildung und steigert die Akzeptanz. Bürger in die wissenschaftliche Arbeit unmittelbar einzubinden, ist die intensivste Form, um diese Ziele zu erreichen.

Christin Liedtke

Foto: Studio Afraz

Helmholtz-Gemeinschaft, Geschäftsstelle Berlin

Christin Liedtke ist Referentin für Wissenschaftskommunikation und Ansprechpartnerin für Citizen Science in der Geschäftsstelle von Helmholtz. Sie managed das Kompetenznetzwerk Citizen Science@Helmholtz und ist Teil des Lenkungskreises des Weißbuchs „Citizen Science-Strategie für Deutschland 2030“.

Citizen Science ist ein gutes Vehikel, um die gesellschaftlich, relevanten Themen zu beleuchten, Impulse zu gewinnen und damit die Gesellschaft voranzubringen. Das betrifft besonders die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung und der Bildung darüber.

Matthias Mayer

Foto: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Körber-Stiftung

Matthias Mayer leitet den Bereich Wissenschaft der Körber-Stiftung. Er war Mitinitiator des Hamburger MINTforum und Mitgründer des Schülerforschungszentrum Hamburg. Von Spitzenforschung bis Nachwuchswettbewerb fasziniert ihn Wissenschaft und ihre Vermittlung.

Wenn Citizen Science, neben ihren substanziellen Beiträgen zur Forschung, vor allem dabei hilft, das Vertrauen in die Wissenschaften und ihre Methoden zu stärken, haben wir alle gewonnen – und mit meiner Sensebox bin ich selbst Teil der Bewegung.

Dr. Anne Overbeck

Foto: privat

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Dr. Anne Overbeck ist Referentin für Partizipation und Bürgerwissenschaften im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Vor ihrer Tätigkeit im Ministerium arbeitete Anne Overbeck als Museumskuratorin mit dem Schwerpunkt Wissenschaftsvermittlung in (digitalen) Ausstellungen.

Citizen Science ist ein wichtiger Baustein, um mit Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam die kleinen und großen Fragen der Zukunft zu erforschen. Gerade im lokalen und regionalen Kontext können Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Wissen und ihrer Expertise, zu neuen Erkenntnissen und Innovationen beitragen. Ich bin gespannt, welche spannenden Projekte im Rahmen dieses Wettbewerbs entstehen werden!

Dr. Anett Richter

Foto: Michael Welling, Thünen-Institut

Thünen-Institut für Biodiversität

Dr. Anett Richter leitet ihre eigene Arbeitsgruppe „Citizen Science“ und ist verantwortlich für den Aufbau von Citizen Science im Forschungsvorhaben zur Entwicklung und Erprobung eines bundesweiten Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften (MonViA).

Ich höre immer wieder, dass die Potentiale und Chancen von Citizen Science vielfältig und noch nicht ausgeschöpft sind. Diese Aussage ist richtig, bei der Bedeutung dieser eher politischen, theoretischen Aussage dürfen wir aber nicht die Wichtigkeit des praktischen, gelebten und erfahrenen Citizen Science vergessen.

Christian Schwägerl

Foto: Merkau/Raiffeisenverband

Journalist, Buchautor und Vorstand von riffreporter.de

Christian Schwägerl ist Journalist in den Bereichen Umwelt, Wissenschaft und Politik. Von ihm stammen die Bücher „Menschenzeit“ über das Anthropozän, „11 drohende Kriege“ über globale Konfliktrisiken (mit A. Rinke) und „Analoge Revolution“ über die Zukunft digitaler Technologien.

Ich habe zum ersten Mal 1997 über Citizen Science in Großbritannien geschrieben und seither mitverfolgt, wie dieses Feld erblüht – ich hoffe, dass es bald selbstverständlicher Teil des Alltags wird, als Bürger*in mitzuwirken, um die Wissenschaft zu stärken und konkrete Ziele zu erreichen, etwa für eine lebendige Stadt.