Auf die Plätze!

Citizen Science in deiner Stadt

Jury

Jury

Der Wettbewerb wird durch eine thematisch breit aufgestellten Jury aus den Feldern der Wissenschaft, kommunalen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Kommunikation begleitet.

Die unterschiedliche Perspektiven und Expertisen der Jury-Mitglieder sind ein zentraler Bestandteil des Bewertungsprozesses, um der Vielfalt an Citizen-Science-Ideen gerecht zu werden. 

Bewertung

Die eingereichten Ideenskizzen werden von der Wettbewerbsjury nach den folgenden Auswahlkriterien bewertet:

  • Passgenauigkeit des Beitrags zum Wettbewerb
  • Netzwerkpotenzial der Zusammenarbeit
  • Partizipativer Charakter der geplanten Citizen-Science-Aktionen
  • Anschlussfähigkeit des Wissens

Eine ausführlichere Beschreibung der Bewertungskriterien findet ihr in den Teilnahmebedingungen. 

Ralf Baumgarth

Foto: privat

Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V.

Ralf Baumgarth ist freiwillig engagiert als „Themenpate für Citizen Science“ bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen. Seine Kompetenz zum Thema Freiwilligenmanagement bringt er in Trainingsworkshops für Citizen-Science-Interessierte ein.

Potentiale und Chancen von Citizen Science sehe ich, wenn der Ansatz noch stärker und aktiv von der organisierten Zivilgesellschaft genutzt wird und die sektorenverbindende Kooperation zur Lösung von gesellschaftlich relevanten Themen beitragen kann.

Jürgen Block

Foto: Peter Wieler

Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland

Jürgen Block ist Geschäftsführer der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing GmbH (bcsd e.V.). Bei seinen früheren Stationen beschäftigte er sich mit ökologischen Effizienzprojekten, nachhaltiger Regionalentwicklung und Stadtmarketing. Er ist zudem Dozent MBA-Studiengang Stadtmarketing.

In Zeiten von zunehmender Individualisierung gilt es die städtische Gemeinschaft, das bürgerschaftliche Wissen und kommunale Strukturen wertzuschätzen. Citizen Science ist dabei ein wichtiger Identitätsfaktor, der über kooperative Intelligenz Potentiale für die Stadt hebt.

Franziska Böhm

Foto: privat

Wissenschaftsladen (WILA) Bonn e. V.

Franziska Böhm ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Projektmitarbeiterin beim Wissenschaftsladen (WILA) Bonn. Sie begleitet u. a. die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bei der Etablierung eines CitizenLabs und gibt Trainings im Bereich Citizen Science.

Auch in unseren Städten spüren viele Menschen die Folgen des Klimawandels oder des Artenschwunds. Wenn Bürger*innen, Kommunen und Wissenschaftler*innen hier gemeinsam auf Augenhöhe an Lösungen arbeiten, kommen wir der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele ein ganzes Stück näher.

Wiebke Brink

Foto: Wissenschaft im Dialog

Wissenschaft im Dialog

Wiebke Brink leitet den Bereich Citizen Science bei Wissenschaft im Dialog. Sie beschäftigt sich schon lange mit den Themen Partizipation und Kommunikation in verschiedenen Kontexten und hat die Plattform Bürger schaffen Wissen mit aufgebaut und weiterentwickelt.

Citizen Science trägt dazu bei, dass gemeinsame Wissensproduktion auf lokaler Ebene konkret wird. Wenn dabei neue Partnerschaften entstehen oder bestehende erweitert werden können, dann liegt darin eine große Stärke. Diese sollten wir mit Blick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen unbedingt nutzen.

Dr. Susanne Hecker

Foto: Museum für Naturkunde Berlin

Museum für Naturkunde Berlin

Dr. Susanne Hecker leitet den Forschungsbereich Gesellschaft und Natur am Museum für Naturkunde Berlin. Sie erforscht Citizen Science an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und die Rolle der Kommunikation in partizipativen Forschungsprojekten und ist erste Vorsitzende der European Citizen Science Association (ECSA).

Citizen Science bietet für alle Beteiligten die Möglichkeit, Neues zu erfahren und gemeinsam zu lernen. Wichtig ist es, sich dabei zuzuhören und verschiedene Expertisen anzuerkennen.

Dr. Jana Husmann

Foto: Hardy Welsch

FernUniversität in Hagen

Dr. Jana Husmann leitet das Berlin-Büro für Transfer & Kooperation, vertritt den Bereich der Politischen Kommunikation im Rektoratsstab und befasst sich mit (Wissens-)Transfer zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Ich finde Citizen Science hat großes Potential, um Wissenschaft für Bürger:innen erfahrbar zu machen. Umgekehrt profitiert die Wissenschaft durch vorhandenes Knowhow aus der Gesellschaft. Dies stärkt die Durchlässigkeit im Wissenschaftssektor und fördert Vertrauen in die Wissenschaft.

PD Dr. Ansgar Klein

Foto: privat

BBE Geschäftsstelle gemeinnützige GmbH

PD Dr. Ansgar Klein ist Gründer und Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement und Privatdozent für Politikwissenschaften. Seine Schwerpunkte sind Engagement- und Demokratiepolitik, bürgerschaftliches Engagement, politische Soziologie der Zivilgesellschaft und politische Ideengeschichte.

Ich selbst komme aus der politischen Bildung und bin mit meinen Erfahrungen gerne Pate für Citizen Science. Citizen Science bietet gerade auf kommunaler Ebene eine wichtige Brücke zwischen Bildungs- und Forschungslandschaft um die Zivilgesellschaft als Lernort einzubeziehen.

Christin Liedtke

Foto: Studio Afraz

Helmholtz-Gemeinschaft, Geschäftsstelle Berlin

Christin Liedtke ist Referentin für Wissenschaftskommunikation und Ansprechpartnerin für Citizen Science in der Geschäftsstelle von Helmholtz. Sie managed das Kompetenznetzwerk Citizen Science@Helmholtz und ist Teil des Lenkungskreises des Weißbuchs „Citizen Science-Strategie für Deutschland 2030“.

Citizen Science ist ein gutes Vehikel, um die gesellschaftlich, relevanten Themen zu beleuchten, Impulse zu gewinnen und damit die Gesellschaft voranzubringen. Das betrifft besonders die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung und der Bildung darüber.

Matthias Mayer

Foto: Körber-Stiftung/Claudia Höhne

Körber-Stiftung

Matthias Mayer leitet den Bereich Wissenschaft der Körber-Stiftung. Er war Mitinitiator des Hamburger MINTforum und Mitgründer des Schülerforschungszentrum Hamburg. Von Spitzenforschung bis Nachwuchswettbewerb fasziniert ihn Wissenschaft und ihre Vermittlung.

Wenn Citizen Science, neben ihren substanziellen Beiträgen zur Forschung, vor allem dabei hilft, das Vertrauen in die Wissenschaften und ihre Methoden zu stärken, haben wir alle gewonnen – und mit meiner Sensebox bin ich selbst Teil der Bewegung.

Prof. Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring

Foto: privat

Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin

Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring ist Professorin für Wirtschaftskommunikation und Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der HTW Berlin. Sie forscht und lehrt zu gesellschaftspolitischen Diskursen, Verhältnis von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik.

Citizen Science ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Wissenschaft. Wir sind mit so vielen Herausforderungen konfrontiert, auf die wir nur als Gesellschaft im Ganzen reagieren können, und das heißt mit der Expertise aus Wissenschaft, aber auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Niemand weiß doch besser als die Menschen vor Ort, was Probleme, aber auch mögliche Lösungen sind.

Dr. Christa Müller

Foto: Quirin Leppert

anstiftung München

Dr. Christa Müller ist Soziologin und Vorständin der anstiftung in München. Sie forscht zu nachhaltigen Lebensstilen und neuen Wohlstandsmodellen, speziell in den urbanen Subsistenzpraxen in der Urban-Gardening- und Do-it-yourself-Bewegung.

Citizen Science kann helfen, Herausforderungen in pluralen Gesellschaften zu erforschen und gibt uns die Möglichkeit, unsichtbare Akteure sichtbar zu machen. Sie hat das Potenzial “konventionelle” Wissenschaft und ihre Fragestellungen zu bereichern und zu ergänzen.

Dr. Vivian Schachler

Foto: Michael Dorloff

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Dr. Vivian Schachler ist Referentin für Forschung und Wissenstransfer bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Insbesondere unterstützt sie innovative Ansätze an der Schnittstelle Engagementforschung und -förderung sowie die Konzeption von Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation.

Citizen Science verbindet Engagementforschung und -förderung. Und genau hier sehe ich das Potenzial: Welche Wirkung kann die Beteiligung von Bürger*innen an Forschungsvorhaben für langfristige Engagementbereitschaft haben? Wie kann Engagementforschung noch mehr von Citizen Science profitieren?

Katrin Stroth

Foto: Stadtbibliothek Paderborn

Stadtbibliothek Paderborn

Katrin Stroth leitet die Stadtbibliothek Paderborn, die „Bibliothek des Jahres 2021“. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Ausbau von innovativen technischen und digitalen Bibliotheksangeboten, auch als Grundlage für bürgerwissenschaftliches Arbeiten.

Citizen Science ist unsere Zukunft. Durch die Einbeziehung von Bürger*innen kann die Wissenschaft extrem profitieren - v.a. aber die Gesellschaft. Meiner Meinung nach brauchen wir mehr Werbung für bürgerwissenschaftliches Arbeiten und niedrigschwellige Angebote.

Sabine Süß

Foto: Netzwerk Stiftungen und Bildung / Frederic Schweizer

Koordinierungsstelle Netzwerk Stiftungen und Bildung

Sabine Süß ist Vorstand des Stiftungen für Bildung e.V., Träger des Netzwerkes Stiftungen und Bildung, und leitet die Koordinierungsstelle des Netzwerkes - bundesweit die größte Allianz zivilgesellschaftlicher Akteure mit Bildungsanliegen. Sie befasst sich seit über 20 Jahren mit Wissenstransfer.

Wissen ist unerschöpflich, deshalb sind Bürger*innen eine wesentliche Quelle für neue Forschungsfragen und kreative Lösungsansätze. Im gesellschaftlichen Gestaltungswillen der bürgerschaftlichen Engagierten zeigt sich die große Bedeutung der Citizen Science.

Clara Utsch

Foto: Stadt Wuppertal

Stadt Wuppertal

Clara Utsch ist seit 2017 für die Stadt Wuppertal tätig und leitet das Team Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement, das u.a. informelle Beteiligungsverfahren organisiert und die strategische Weiterentwicklung der Bürger*innenbeteiligung in Wuppertal verantwortet.

In der kommunalen Praxis sehen wir, dass Projekte durch Bürger*innenbeteiligung qualitativ besser werden und Akzeptanz für andere Positionen fördern. Auch Citizen Science birgt dieses Potenzial - sie macht Wissenschaft für alle zugänglich und regt gesellschaftliche Diskurse auf Augenhöhe an.

Prof. Dr. Andrea Walter

Foto: Michael Hardekopf

Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW

Dr. Andrea Walter ist Professorin für Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW. Sie forscht zu zivilgesellschaftlichen Themen, vor allem zu bürgerschaftlichem Engagement und zur Zusammenarbeit von Staat und Zivilgesellschaft.

Citizen Science ermöglicht Bürger*innen, aktiv zur Bewältigung der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft beizutragen, indem sie ihre Perspektiven in die Forschung einbringen können. Es ermöglicht ihnen, ihre Lebensumwelt auf innovative Weise mitzugestalten

David Weigend

Foto: privat

Futurium Berlin

David Weigend leitet den Bereich Bildung und Partizipation am Futurium in Berlin. Dort entwickelt er mit Partner*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft neue interaktive Formate zur kreativen Auseinandersetzung mit der Zukunft.

Citizen Science ist für mich ein unverzichtbarer Baustein für die Gestaltung der Zukunft. Mit Citizen Science lernen wir, neugierig zu sein, die Welt zu entdecken, Probleme anzugehen und neue Lösungen zu entwickeln. Denn nur gemeinsam können wir die großen Zukunftsherausforderungen lösen.